Die erträgliche Leichtigkeit des Seins…

Neben dem Unterrichten widmet sich Olga Schlegel mit großer Leidenschaft der Aufführung – sie arbeitet am Kasachischen Musik- und Dramatheater namens Zh. Ajmautow in Pawlodar. Darüber hinaus arbeitet sie regelmäßig mit der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ des Gebietes Pawlodar zusammen – zusammen mit ihren Schülern zollt sie den deutschen Klassikern Tribut und führt deren Werke bei Konzerten auf. Das Waldhorn lässt niemanden im Zuschauerraum gleichgültig.

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Dr. Bernd Fabritius – der aufrichtige Dienst an der Sache

Der Bevollmächtigte Dr. Bernd Fabritius hat seine Mission als Bevollmächtigter in Aussiedlerfragen und nationalen Minderheiten beendet. Wie werden ihn die Deutschen der Republik in Erinnerung behalten? Natürlich durch die vielfältige Unterstützung und die Eröffnung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Hauptstadt. Auf dieses bedeutende Ereignis hat unsere Ethnie seit vielen Jahren gewartet.

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Die langjährige Mitarbeiterin der Gesellschaft der Deutschen Aktobe Antonina Lungol ist verstorben

Am 3. April verstarb nach langem Kampf mit einer schweren Krankheit unsere Kollegin und gute Freundin Antonina Lungol. Sie lebte ihr Leben ehrlich und gewissenhaft und zog eine würdige Tochter auf. Antonina Michailowna arbeitete viele Jahre lang an der Sekundarschule Nr. 1 im Dorf Martuk. Wir kennen sie als Deutschlehrerin bei den Sprachkursen für Erwachsene, als Leiterin verschiedener Zirkel, sowie als gute Assistentin bei unseren Veranstaltungen und Projekten im Kreis Martuk.

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Wiktor Zajbert wurde der Ehrentitel „Ehrenbürger des Gebietes Nordkasachstan“ verliehen.

Die Entscheidung, dem berühmten Archäologen diesen hohen Titel zu verleihen, wurde bei einem Treffen der Maslichhat des Gebietes Nordkasachstan getroffen. Wiktor Zajbert hat mit seinen langjährigen Forschungen und Expeditionen maßgeblich zur Entwicklung der Region Nordkasachstan beigetragen und diese weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt gemacht.

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POCAST | Elena Paschke: „Ich hatte das große Glück, in eine internationale Familie geboren zu werden!“

Seit 26 Jahren feiern die Menschen in Kasachstan den 1. Mai, den Tag der Einheit des Volkes von Kasachstan. Es ist ein Fest der Freundschaft und Harmonie für die Vertreter von mehr als hundert in der Republik lebenden Nationalitäten. Die Familien in Kasachstan sind einzigartig – Kasachen, Russen, Ukrainer, Deutsche, Koreaner, Uiguren und Armenier. Ihre Herzen sind durch Liebe verbunden, und die Vermischung der Kulturen trägt zur allgemeinen Bereicherung bei.

Ein eindrucksvolles Beispiel für eine internationale Familie ist unsere Heldin aus Ust-Kamenogorsk. Ihr Vater, Alexander Paschke, ist Deutscher, und ihre Mutter, Nadezhda Un-Terowna Kim, ist Koreanerin. Ihr Ehemann, Alexander Mikhailin, ist Russe. Er ist ein erfolgreicher Programmierer, unterstützt seine Frau in allem; ihre Tochter trägt den stolzen Namen Lagertha – eine alte skandinavische Kriegskönigin. Und Elena Paschke selbst ist Journalistin, Sportlerin, Mitglied des ANK, Aktivistin des koreanischen und deutschen Zentrums, Korrespondentin der ostkasachischen Regionalzeitung „Rudnyi Altai“ und Korrespondentin der „Deutschen Allgemeinen Zeitung“.

Viel Spaß beim Anhören!

Extrakurs für Studenten der Universität Kokshetau: Geschichte der Deutschen in Kasachstan

Das Projekt „Entwicklung von Extrakursen für Studentengruppen der Fachrichtungen „Deutsche Sprache“ und „Deutsche Philologie“ umfasste eine ganze Vorlesungsreihe „Geschichte und Kultur der ethnischen Deutschen Kasachstans im Kontext der interkulturellen Kommunikation“ für Studierende des Germanistikstudiums die nach ihm benannte Abteilung für Fremdsprachen der Kokshetauer Universität. Sh. Ualikhanov (Leiterin der Abteilung für Philologie, Ph.D., außerordentliche Professorin L.S. Baimanova). Die Vorbereitung und Vorlesungen erfolgten im Rahmen der Projektarbeit der Gesellschaftlichen Stiftung „Gesellschaftliche Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ unterstützt durch die Bundesrepublik Deutschland.

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Rauza Musabaewa: „Es ist an der Zeit, ein Großes Deutsch-Kasachisches Wörterbuch herauszugeben“

Rauza Musabaewa, Pädagogin, Journalistin und Übersetzerin von Büchern aus dem Deutschen ins Kasachische, spricht über ihre grenzenlose Sympathie für die Sprache von Schiller und Goethe, die Schwierigkeiten beim Übersetzen und die Kuriositäten in der heutigen Bildung.

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Ein bedeutendes Ereignis und eine große Verantwortung

Die Funktionen des Sekretariats des Kasachisch-Deutschen Wirtschaftsrates wurden von der Nationalen Unternehmerkammer der Republik Kasachstan „Atameken“ auf die Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ übertragen. Die entsprechende Vereinbarung wurde bei einem erweiterten Treffen des Kasachisch-Deutschen Wirtschaftsklubs von Yevgeniy Bolgert, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gesellschaftlichen Stiftung Kasachische Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ , sowie Nariman Abilschaikow, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Nationalen Unternehmerkammer „Atameken“ unterzeichnet.

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Zu Ostern bereit

Ostern ist das wichtigste Fest der Christen. Das deutsche Osterfest ist wie in anderen Ländern auch das Fest der Auferstehung Christi. Es ist ein schönes Fest, reich an Symbolen und Traditionen, von denen viele nur teilweise religiösen Ursprungs sind. Die Traditionen, die in Deutschland populär geworden sind – etwa, dass die Ostereier vom Osterhasen oder Osterlamm „gebracht“ werden –, sind in Wirklichkeit eng mit heidnischen Bräuchen verbunden.

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PODCAST | Auf den Spuren der germanischen Stämme: die Alemannen

In dieser neuen Podcast-Serie werfen wir mit Robert Gerlitz, Direktor der Zeitung DAZ, einen Blick auf die Geschichte der Germanen. Robert hat bereits mehrere historische Artikel zu diesem Thema verfasst. Er hält auch Treffen mit jungen Menschen in Almaty ab, bei denen es um die Frage geht: „Wer sind wir und woher kommen wir?“

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„Echo der Liebe“ in Nur-Sultan

Liebe Freunde! Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ zusammen mit der Gesellschaft der Deutschen «Wiedergeburt» Stadt Astana und Gebiet Akmola lädt Sie zur Veranstaltung „Echo der Liebe“ ein, die dem Andenken an Anna German gewidmet ist. Das Programm wird die Lieder aus dem Repertoire der Sängerin darstellen, die von Schauspielern der Kreativgruppen und Gästen der Veranstaltung aufgeführt werden.

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Yevgeniy Bolgert ist dem Präsidium der Nationalen Handelskammer „Atameken“ beigetreten

In Nur-Sultan fand der IX. Außerordentliche Kongress der Nationalen Handelskammer der RK „Atameken“ statt, bei dem der Vorsitzende und die Mitglieder des Präsidiums der Nationalen Kammer gewählt wurden. Bei dem Treffen wurden auch aktuelle Fragen der Unternehmer und die weiteren Reformen der Nationalen Handelskammer „Atameken“ diskutiert.

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Albert Rau: „Für uns ist jetzt auch eine nationale Diplomatie wichtig“

Am 11. Februar 1992 wurden zwischen der Republik Kasachstan und der Bundesrepublik Deutschland diplomatische Beziehungen aufgenommen. Darüber, wie diese dreißig Jahre für die Partnerländer vergangen sind und wie sich die Situation heute entwickelt, diskutieren wir mit dem Abgeordneten der Mazhilis des Parlaments der RK, Mitglied des politischen Rates der Partei „Nur Otan“ und Doktor der Wirtschaftswissenschaften Albert Rau.

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Du bist Deutscher? Nu, komm!

Wir passieren Rudnyj und fahren nach links nach Karatomary ab. Während wir die von Frost bedeckte Schleuse des Stausees überqueren, argumentiere ich scherzhaft: also, mich würde ja interessieren, wenn ich 95 Jahre alt wäre, würde dann auch jemand für ein Interview vorbeikommen? Würde ich überhaupt so alt werden? Obwohl, vielleicht sollte ich für alle Fälle interessante Geschichten parat haben.

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Deutsches Haus Almaty

Liebe Gäste, liebe Freunde grüner Stadt Almaty,
hiermit möchte ich berichten, dass ich völlig glücklich bin.
Fragen Sie vielleicht, warum denn? Was ist das Glück? Wo ist es denn?
Und mit großem Vergnügen sag‘ ich Ihnen laut, gern.
Es gibt hier, in meiner Heimat, einen beliebten, schönen Ort.
Wo die Kinder lustig lachen, wo die Schüler lernen können,
Wo leckere Kuchen gebacken werden,
Wo Klub „Vorwärts“ im Zentrum steht.
Wo sich Studenten treffen können,
Wo deutsche Geschichte nie vergessen wird,
Wo Deutsch uns allen im Herzen liegt,
Wo strenger Leiter deutscher Zeitung mit seinen Kollegen auch sitzt.
Dank deutschem Volk und großen Herren aus deutschem Bundestag
haben wir so eine Chance immer glücklich zu sein.
Alles ist hier in Ordnung, alles gefällt mir hier.
Vieles wird von netter Dame mit großer Liebe kontrolliert.
Heimgefühl, Erfolg und Freiheit habe ich jedes Mall,
wenn ich ja mit meinen Kindern Deutsches Haus besuchen kann.
Ich weiß genau, was soll es bedeuten, dass ich so glücklich bin,
Deutsches Haus in allen Zeiten kommt mir nicht aus dem Sinn.

Valentin Ospanov

Yevgeniy Bolgert: „Der Prozess der Transformation der „Atameken“ ist evolutionär herangereift“

Der IX. Außerordentliche Kongress der Nationalen Handelskammer hat viel neues hervorgebracht… Auf der Tagesordnung standen die Transformation der Nationalen Kammer, die Wahl des Vorsitzenden und die Auswahl der Mitglieder des Präsidiums, eines der wichtigsten Leitungsgremien. Mit Yevgeniy Bolgert, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ Kasachstan“ sprachen wir darüber, welche Reformen die Organisation erwartet. In der neuen Zusammensetzung des Präsidiums der Nationalen Handelskammer wird er den Ausschuss für die Entwicklung der Selbstregulierung vertreten.

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Dmitrij Redler: „Die Arbeit in der Stiftung ist etwas viel Größeres…“

Die Aktivitäten der Selbstorganisation der Deutschen „Wiedergeburt“ haben immer einen besonderen Platz in den Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland eingenommen. Dies belegen auch die zwischenstaatliche Kommission in Fragen der ethnischen Deutschen, das seit vielen Jahren andauernde Unterstützungsprogramm, sowie die regelmäßigen Treffen auf höchster staatlicher Ebene. Das wichtigste Ereignis des Jahres 2021 war die Eröffnung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Hauptstadt, welches sich zweifellos zu einem systemischen Faktor in der Entwicklung der kasachisch-deutschen Zusammenarbeit entfalten wird. Über die Aktivitäten des KDZ und die Zukunftsperspektiven informiert Dmitrij Redler, Exekutivdirektor der Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ die Leser der DAZ.

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Blog des Aufsichtsratsvorsitzenden

Yevgeniy Bolgert: „Frieden und Einheit des Volkes sind unsere unerschütterlichen Werte“

Liebe Kasachstaner, liebe Landsleute!

Die Deutschen der Republik waren, so wie alle Bürger Kasachstans, schockiert von den Ereignissen, die unser Land erschütterten.

Kasachstan, das gerade erst den 30. Jahrestag seiner Unabhängigkeit gefeiert hatte, sah sich plötzlich mit einer Manifestation der Gewalt, Provokation und Gesetzeslosigkeit konfrontiert. Die traurigen Ereignisse der vergangenen Tage haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll Frieden und Einheit des Volkes im Staat sind und wie wichtig es ist, an diesen unerschütterlichen Werten festzuhalten.

Wir, die Deutschen Kasachstans, unterstützen das entschlossene Vorgehen des Staatsoberhauptes Kasym-Zhomart Tokaew zur Stabilisierung der Lage und rufen alle Bürger dazu auf, sich nicht den Provokationen hinzugeben und nur verlässlichen Informationen zu glauben.

Wenn es um die Stabilität des Staates geht, dann ist kein Platz für populistische Parolen, es gilt, Besonnenheit zu zeigen, sowie Einigkeit und Solidarität zu wahren.

Liebe Landsleute, ich bin mir sicher, dass diese Herausforderung, vor der wir zu Beginn 2022 standen, gemeistert wird und die Meinung eines jeden gehört wird…

Heute, am Tag der gesamtnationalen Trauer, sprechen wir allen Familien gestorbener Kasachstaner unser aufrichtiges Beileid aus, wir trauern mit Ihnen.

Hochachtungsvoll, Yevgeniy Bolgert, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“

 

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Volksdeutsche in Kasachstan: Seiten der Geschichte

Liebe Freunde! Wir haben ausgezeichnete Neuigkeiten für diejenigen, die sich für die Kultur der Deutschen Kasachstans und für die deutsche Sprache interessieren. In unserer elektronischen Bibliothek auf der Seite https://wiedergeburt-kasachstan.de/ finden Sie vier methodische Entwicklungen mit Videovorträgen zur Geschichte und Kultur der Volksdeutschen in Kasachstan «Volksdeutsche in Kasachstan: Seiten der Geschichte». Sie wurden von dem Verband der Deutschen Jugend Kasachstans unter Beteiligung der gesellschaftliche Stiftung «Vereinigung der Deutschen Kasachstans «Wiedergeburt» und finanzieller Unterstützung des Ministeriums des Innern, für Bau und Heimat entwickelt.

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Freiwilliger des Jahres

Marija Gorbatschjowa, Koordinatorin des Projekts „Netzwerk der Begegnungszentren“ und Leiterin des Klubs der deutschen Jugend „Glück“ der gesellschaftlichen Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Semej ist die Gewinnerin des internationalen Preises „Freiwilliger des Jahres“ in der Nominierung „Für den Beitrag zur Stärkung des Friedens, der Freundschaft und der Eintracht“.

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Konferenz des Berliner Eurasischen Klubs

Ewgenij Bolgert, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ und Mitglied des kasachisch-deutschen Wirtschaftsrates, nahm an der Konferenz des Berliner Eurasischen Klubs (BEK) teil, der von der Botschaft der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland mit Unterstützung des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft (OADW) organisiert wurde.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Erfolge des unabhängigen Kasachstans und die Ergebnisse der Zusammenarbeit beider Länder in der 30-jährigen Periode der diplomatischen Beziehungen diskutiert. Wie Ewgenij Bolgert anmerkt:

– Die Hauptstoßrichtungen in den kommenden Jahren werden die Dekarbonisierung und die Klimaagenda im Allgemeinen sein, die in Europa im Rahmen des European Green Deal, nämlich Energiewende, alternative Energien, „grüner“ Wasserstoff, umgesetzt werden. Kurzum, die Standards der ESG werden immer relevanter.

Ebenso wurde eine Zusammenarbeit in solch vorrangigen Bereichen wie Verkehr und Logistik in Betracht gezogen. Heute passieren 80% der Containerzüge aus der EU nach China Kasachstan. Daher ist der Ausbau der Transitinfrastruktur von größter Bedeutung. Man hat damit begonnen, die neue Strategie der Europäischen Union #GlobalGetaway zu verwirklichen, um intelligente, saubere und sichere Verbindungen in den Bereichen digitale Technologien, Energie und Verkehr zu entwickeln und Gesundheits-, Bildungs-, und Forschungssysteme weltweit zu stärken, was die Mobilisierung von 300 Milliarden € in der Zeit zwischen 2021 und 2027 vorsieht. Und Kasachstan hat alle Chancen, sich an dieser globalen Initiative zu beteiligen.

Der Co-Vorsitzende des kasachisch-deutschen Wirtschaftsrats Niko Warbanoff (CEO, Deutsche Bahn Engineering and Consulting) wiederum teilte seine Vision einer Zusammenarbeit im Rahmen der Transformation der Kasachischen Eisenbahngesellschaft (ein Projekt unter Leitung der AG „Personenbeförderung“).

Bei einem offiziellen Empfang der Botschaft der Republik Kasachstan in Deutschland betonte der Repräsentant des Auswärtigen Amtes die Bedeutung der Bewahrung einer „lebendigen Brücke“ zwischen unseren Ländern und erinnerte an die ethnischen Deutschen, die in Kasachstan leben, sowie an jene, die nach Deutschland ausgewandert sind. Auch wies er auf die Eröffnung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in Nur-Sultan hin, welches zu einem festen Bestandteil der bilateralen Kultur- und Wirtschaftsbeziehungen werden wird.

Olessya Klimenko

Übersetzung: Philipp Dippl

Die gesamtnationale Konferenz der Deutschen Kasachstans – ein bedeutendes Ereignis im Leben der Ethnie

Die neue Zusammensetzung des Aufsichtsrates der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ wird von Ewgenij Bolgert geleitet.

Delegierte aus der gesamten Republik nahmen an der gesamtnationalen Konferenz teil, die am 20. November in Nur-Sultan stattfand, und erfuhren auch mehr auf einer Fotoausstellung, die der Geschichte und dem Werdegang der Ethnie gewidmet war. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“.

Nach vier Jahren sprachen die Deutschen Kasachstans über das Erreichte der Selbstorganisation, sie wählten eine neue Zusammensetzung des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“ und skizzierten auch die Perspektiven für die weitere Zeit der kollegialen Führung. An diesem für die Ethnie bedeutenden Ereignis nahmen der stellvertretende Vorsitzende der Versammlung des Volkes Kasachstans Marat Azilchanow sowie die Botschafterin Deutschlands in Kasachstan Monika Iwersen teil.

Отчет по деятельности ОФ „Возрождение“ 2017-2021 гг.

Die Ergebnisse der Aktivitäten des Berichtszeitraums zusammenfassend, gab der Vorsitzende des Aufsichtsrats Albert Rau die wesentlichen Ziele der Organisation bekannt. So waren die wesentlichen Ansätze der Stiftung die Reformierung der Selbstorganisation, die Konsolidierung der deutschen Bevölkerung der Republik und die Modernisierung aller Aktivitäten der „Wiedergeburt“.

– Im Jahr 2017 fand ein für alle Deutschen bedeutendes Ereignis statt – die Gesamtnationale Konferenz der Deutschen Kasachstans, und heute müssen wir den weiteren Weg unserer Entwicklung festlegen. Wir bedanken uns besonders bei dem deutschen Ministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie der Stiftung des Ersten Präsidenten für die einmalige Gelegenheit, die Konferenz in den Mauern des Museums des Ersten Präsidenten Nursultan Nasarbajew abhalten zu können. Von den ersten Tagen der Versammlung des Volkes Kasachstans an ist die Selbstorganisation ein aktives Mitglied, deshalb ist es symbolisch, dass die heutige Konferenz im Museum des Elbasy stattfindet, – merkte Albert Rau an. – Als Vorsitzender des Aufsichtsrats kann ich mit Zuversicht sagen, dass alle Beschlüsse der Delegiertenkonferenz des Jahres 2017 umgesetzt wurden.

Und in der Tat kann der Aufsichtsrat stolz sein. Die Ziele des Programms, die im Jahr 2017 von den Delegierte geäußert wurden, nämlich der Bau einer soliden Brücke zwischen Kasachstan und Deutschland, die Arbeit im Interesse der Ethnie, sowie die Sicherstellung einer nachhaltigen Entwicklung im Bereich der Bewahrung der nationalen Identität, der Muttersprache und der Kultur werden erfolgreich verwirklicht.

In de Hauptstadt eröffnete das Kasachisch-Deutsche Zentrum, worauf sich die Deutschen der Republik viele Jahre lang freuten; die Partnerschaft zwischen den Regierungen beider Länder entwickelt sich erfolgreich, sowohl im Rahmen der Versammlung des Volkes Kasachstans, als auch im Unterstützungsprogramm der deutschen Ethnie, welches gemeinsam mit dem Ministerium des Innern, für Bau und Heimat Deutschlands umgesetzt wird, und an die Schulen der Republik ist die deutsche Sprache zurückgekehrt. Aber das Wichtigste ist – es wurde das Programm zur Entwicklung der deutschen Ethnie erarbeitet, welches alle Bereiche ihrer Aktivitäten umfasst. Das Dokument wurde unter Beteiligung prominenter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Wissenschaft erstellt und durchlief einen Diskussionsprozess mit den Landsleuten. Die etappenweise Realisierung dieses Programms wird die nachhaltige Entwicklung der Ethnie in naher Zukunft sicherstellen.

Bei der Begrüßung der Teilnehmer der Gesamtnationalen Konferenz merkte Marat Azilchanow, stellvertretender Vorsitzender der Versammlung des Volkes Kasachstans, an, dass die Unabhängigkeit unseres Landes die Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit in den Beziehungen mit den Deutschen Kasachstans und ihre Wiedervereinigung mit dem Land ihres historischen Auftretens ermöglicht hat. Möglich wurde dies dank des Ersten Präsidenten – dem Elbasy Nursultan Nasarbajew, der diesen Prozess nicht zur eingeleitet, sondern auch große Anstrengungen unternommen hat, damit die Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland zu einem Beispiel für die Beziehungen zwischen Ost und West in der modernen Welt werden können.

– Für mich ist das heutige Treffen eine Gelegenheit, die Uhren zu synchronisieren, das Erreichte hervorzuheben und unsere gemeinsamen Pläne für die Zukunft zu skizzieren, – betonte Marat Almasowitsch.

Abschließend rief der Vorsitzende der Versammlung des Volkes Kasachstans die Selbstorganisation der Deutschen und die Regionalgesellschaften „Wiedergeburt“ dazu auf, sich aktiv an der Umsetzung der Aufgaben zu beteiligen, die auf der erweiterten Sitzung der Versammlung des Volkes Kasachstans geäußert wurden – insbesondere die Schaffung von Volksprojekten, auch unter ausländischer Beteiligung und Technologietransfer.

Ihrerseits hob die Botschafterin der BRD in der Republik Kasachstan Monika Iversen die Gastfreundschaft, mit der die Deutschen auf der kasachischen Erde aufgenommen wurden, sowie den Beitrag, den sie zur Schaffung Kasachstans geleistet haben und noch immer leisten, hervor.

– Ich bekleide erst seit drei Monaten das Amt der Botschafterin in Kasachstan, ich habe mich natürlich vorher etwas mit der Region vertraut gemacht. Ich war bereits in der Stadt Aktau und werde auf jeden Fall weitere Städte besuchen, um zu sehen, welche Chancen es für die gemeinsame Zusammenarbeit gibt. Im Kasachisch-Deutschen Zentrum habe ich eine Landkarte gesehen, auf der verzeichnet war, wo sich die Repräsentanzen der Selbstorganisationen befinden, und so fallen sowohl die Geografie, als auch die Vielfältigkeit ihrer Arbeit auf. Die Deutschen der Republik sind ein aktiver Teil des kulturellen und gesellschaftspolitischen Leben des Landes, sie bewahren erfolgreich die Balance zwischen Integration und nationaler Identität. Im nächsten Jahr wird das 30-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland gefeiert und wir sind bereit für eine fruchtbare Zusammenarbeit“, fasste die Botschafterin ihre Rede zusammen.

Entscheidung für die Zukunft

Für den neuen Aufsichtsrat haben 14 Personen ihre Kandidatur eingereicht, von denen viele von den Regionalgesellschaften der Deutschen „Wiedergeburt“ gewählt wurden, aber es gab auch unabhängige Kandidaten, plus einen Kandidaten, der während des Präsentationsprozesses zur Abstimmung aufgestellt wurde. Sie alle sind erfolgreiche Vertreter ihrer Volksgruppe aus unterschiedlichen Betätigungsfeldern, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Erfahrung zum Wohle der Ethnie und des Landes einzusetzen. Jeder von ihnen gab in seinem Wahlprogramm eine bestimmte Ausrichtung an, in der er seine Fähigkeiten als am gefragtesten ansieht – Jugend, deutsche Sprache, Medien oder Kultur.

In den neuen Aufsichtsrat wurden 13 Personen gewählt. Das sind Marina Angaldt, Olga Beder, Elena Belik, Aleksandr Bichert, Ewgenij Bolgert, Irina Wakengut, Wiktor Dejmund, Michail Zejfert, Ewgenij Kintsel, Igor Niderer, Kristina Samosledowa, Dmitrij Frank und Olga Kikolenko. Und zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde einstimmig Ewgenij Bolgert gewählt.

Nach den Worten des neuen Vorsitzenden ist es wichtig, das zu bewahren, was in den vergangenen vier Jahren erreicht wurde: „Das Wort Kontinuität ist nicht nur innerhalb unserer Ethnie wichtig, sondern in der Republik insgesamt. Deshalb folgen wird diesem und setzen ein Maximum an Kraft, Wissen und Energie daran, alle genannten Ziele zu erreichen“.

Die Avantgarde der Deutschen Kasachstans

Die Gesamtnationale Konferenz endete mit der feierlichen Preisverleihung der Gewinner des Wettbewerbs „Avantgarde der Deutschen Kasachstans“. Durch elektronische Abstimmung wurde in der Kategorie „Herausragende Persönlichkeiten, die bereits verstorben sind“ der bekannte kasachstanische Publizist und Übersetzer Gerold Belger ausgezeichnet; In der Nominierung „Gesellschaftliche Aktivität“ gewann die prominente gesellschaftliche und politische Persönlichkeit und Abgeordnete der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan Albert Rau; in der Kategorie „Wissenschaft“ – der Wissenschaftler von Weltruf, Archäologe Wiktor Zajbert; in der Kategorie „Kunst“ – die verdiente Persönlichkeit der Republik Kasachstan Elena Ezau und die Chefregisseurin des Deutschen Dramatischen Theaters Natascha Dubs; in der Kategorie „Sport“ – die Sportmeisterin der internationalen Klasse im Schwimmen Ekaterina Rudenko (Wyschegorodtsewa); in der Kategorie „Mäzenatentum“ der Unternehmer und Wohltäter Aleksej Ajrich. Wir gratulieren den Gewinnern zu der verdienten Auszeichnung!

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Im Allgemeinen demonstrierte die vergangene Konferenz die Einheit der Ziele und Aufgaben sowohl innerhalb der Selbstorganisation, als auch auf gesamtnationaler Ebene. Die Deutschen der Republik haben sich zu den allgemeinen kasachischen Prinzipien des Friedens und der interethnischen Eintracht bekannt, und ebenso ihre Bereitschaft bewiesen, zum Wohlstand und zur Entwicklung unseres gemeinsamen Mutterlandes – der Republik Kasachstan – beizutragen.

Als Ergebnis der Konferenz wurde eine Resolution verabschiedet, die als Grundlage für die Konsolidierung der Ethnie, die Einbeziehung einer größeren Anzahl von Deutschen in das gesellschaftliche Leben, sowie die Stärkung des Kasachisch-Deutschen Zentrums als Dialogplattform zwischen den Landsleuten und den Regierungen beider Länder gilt.

Olesja Klimenko

Übersetzung: Philipp Dippl

Fotobericht

Die Avantgarde der Deutschen Kasachstans

Im Rahmen der gesamtnationalen Konferenz fand die feierliche Preisverleihung der Gewinner des Wettbewerbs „Avantgarde der Deutschen Kasachstans“ statt. Mit dieser hohen Auszeichnung wurden prominente Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens und der Wissenschaft, Sportler und Künstler ausgezeichnet. Der Wettbewerb fand zum ersten Mal statt, aber die Organisatoren sind sich sicher, dass er zu einer guten Tradition der Selbstorganisation der Deutschen wird und die Namen herausragender Persönlichkeiten mit einem goldenen Faden in die Chronik der Geschichte der Deutschen Kasachstans einschreiben wird.

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Wiktor Zajbert – Eine würdige Auszeichnung für einen würdigen Menschen

Wiktor Zajbert, Archäologe und Wissenschaftler mit weltbekanntem Namen, ist Gewinner des Wettbewerbs „Avantgarde der Deutschen Kasachstans“ in der Kategorie „Wissenschaft“. Die feierliche Verleihung des Gedenktellers fand in den Mauern des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Stadt Nur-Sultan statt.

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1. Dezember – Tag des Ersten Präsidenten der Republik Kasachstan

Sehr geehrte Kasachstanerinnen und Kasachstaner!

Heute, am 1. Dezember, feiert unsere Republik den Tag des Ersten Präsidenten. Dieser Tag nimmt einen besonderen Platz in der Geschichte unseres Landes ein.

In diesem Jahr jährt sich die Schaffung eines unabhängigen Staates genau zum 30. Mal – die Republik Kasachstan. Alles begann, als im Jahr 1991 die Bürger der Republik bei den gesamtnationalen Wahlen Nursultan Abischewitsch Nasarbajew zu ihrem Präsidenten wählten und praktisch einstimmig seine weise Politik unterstützten, die auf Schöpfertum, Frieden und Eintracht in unserer multiethnischen Gesellschaft ausgerichtet war.

Die Ideen und Initiativen des Ersten Präsidenten Kasachstans stoßen auf großes Interesse bei Politikern und Wissenschaftlern auf der ganzen Welt und sind zum Gegenstand intensiver Forschung geworden. Dank der Reformen des Elbasy erhielten wir internationale Anerkennung, das Wohlergehen der Bürger wächst, aber sein wichtigster Verdienst ist die Einheit aller ethnischen Gruppen. Und die Schlüsselrolle wird hierin der Versammlung des Volkes Kasachstans zugeschrieben, dieser einzigartigen Institution der interethnischen Harmonie, die 1995 auf Initiative des Ersten Präsidenten gegründet wurde.

Liebe Landsleute! Im Namen der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ sende ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche zu diesem Feiertag. Frieden und Wohlstand Ihnen und Ihren Liebsten!

Ein wichtiges Ereignis im Leben der deutschen Ethnie

Am 20. November findet im Museum des Ersten Präsidenten der Republik Kasachstan in Nur-Sultan ein bedeutendes Ereignis im Leben der deutschen Ethnie statt – die gesamtnationale Konferenz der Deutschen sowie die Fotoausstellung „Die Deutschen Kasachstans“. Organisiert wird die Veranstaltung von der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“.

An der Veranstaltung nehmen Delegierte aus ganz Kasachstan teil, Ehrengäste werden der stellvertretende Vorsitzende der Versammlung des Volkes Kasachstans Marat Azilchanow und die Botschafterin Deutschlands in Kasachstan Monika Iwersen sein.

Im Rahmen der gesamtnationalen Konferenz der Deutschen finden die Wahlen zum neuen Aufsichtsrat der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ statt. Den Schlussakkord bildet die feierliche Preisverleihung der Gewinner des Wettbewerbs „Avantgarde der Deutschen Kasachstans“.

Trainingsseminar im Kasachisch-Deutschen Zentrum

Im Kasachisch-Deutschen Zentrum der Stadt Nur-Sultan fand ein praktisches Trainingsseminar für die Vertreter der ethnokulturellen Vereinigungen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Versammlung des Volkes Kasachstans und der RGU „Когамдык келiсiм“ mit Unterstützung der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“.

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Wir erzählen und bewahren

Im Oktober dieses Jahres wurde im Sozialbereich der GS „Wiedergeburt“ das Projekt „Bewahrung der deutschen Traditionen im Prisma de Zeit und der erlebten Entbehrung“ realisiert. Im Rahmen des Projekts hat die Referentin Natalja Kozlowa durch eine Reihe von offenen Webinaren zu den deutschen Feiertagen, Bräuchen und Traditionen geführt, die in den deutschen Familien bewahrt wurden und bis heute bewahrt werden.

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Treffen des Business Clubs der Deutschen Kasachstans

Im Kasachstan-deutschen Zentrum Nur-Sultan fand das regelmäßige Treffen des Business Clubs der Deutschen Kasachstans statt, an dem etwa 30 Unternehmer teilnahmen. Dass sie für Geschäftsleute immer beliebter und interessanter wurde, war dem vollen Saal anzusehen. Yevgeny Bolgert, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung, sagte: „Wir wachsen sowohl quantitativ als auch qualitativ.“ Er stellte genauso eine produktive Agenda fest.

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Das Sprachcafé im Gebiet Pawlodar

Den Herbst kann man auf verschiedene Weise genießen: man kann mit dem trockenen Laub rascheln, in den Parks und durch die Seitenstraßen spazieren gehen, man kann einen köstlichen Kaffee oder eine heiße Schokolade mit Ingeraroma trinken, man kann sich in eine gemütliche Decke hüllen und sich selstvergessen in ein interessantes Buch vertiefen, oder in ein Café gehen, zum Beispiel in ein „Sprachcafé“…

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Das Zickzack des Glücks von Nadezhda Zigle

Selbst in der Provinz können interessante Veranstaltungen zur Bewahrung der einheimischen deutschen Kultur veranstaltet werden. So sieht es die Vorsitzende der deutschen ethnokulturellen Vereinigung des Beskaragajsker Kreises im Gebiet Ostkasachstan Nadezhda Walentinowa Zigle, für die dieses Jahr eine doppelt wichtige Bedeutung hat – sie begeht ihr 70. Jubiläum und den 80. Jahrestag der Deportation der Deutschen.

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Von Lebensmitteln bis Medikamenten

Rund 200 Lebensmittelpakete erhielten Menschen deutscher Nationalität in Ostkasachstan, die den Erhalt von Sozialhilfe im Rahmen des Projekts zur Unterstützung der deutschen Ethnie in Kasachstan beanspruchen. Aktuell gibt es im Osten auch andere Formen der Sozialhilfe – Kostenerstattung für Medikamente, ärztliche Untersuchungen, häusliche Pflege, Vorträge und Sportveranstaltungen.

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Das Kasachisch-Deutsche Zentrum öffnet seine Türen

Am 11. September fand in der Stadt Nur-Sultan ein bedeutendes Ereignis statt, auf das die Deutschen der Republik viele Jahre lang gewartet haben – die Eröffnung des Kasachisch-Deutschen Zentrums (KDZ). Es wird nicht nur eine Insel zur Bewahrung der nationalen Identität, der deutschen Kultur und der Muttersprache sein, sondern auch eine Plattform des Dialogs für die Geschäftsgemeinschaft der beiden Länder.

An der Zeremonie zum Durchschneiden des Bandes nahmen der stellvertretende Vorsitzende der Versammlung des Volkes Kasachstans Marat Azilchanow, der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Dr. Bernd Fabritius sowie der Abgeordnete der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ Dr. Albert Rau teil. Dr. Bernd Fabritius betonte bei der Veranstaltung die Bedeutung der Eröffnung des Deutschen Zentrums in der Hauptstadt und drückte der Bevölkerung Kasachstans im Namen der Bundesregierung Deutschlands für die Hilfe und Unterstützung der in der Republik lebenden ethnischen Deutschen seinen Dank aus.

Es ist daher symbolisch, dass die Unterzeichnung des Abkommens zur Schaffung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Stadt Nur-Sultan in Berlin während des ersten offiziellen Besuchs des Präsidenten der Republik Kasachstan Kasym-Zhomart Tokajew in Deutschland im Dezember 2019 stattfand.

Ein Ereignis, das die Zeit diktiert

Die Initiative zur Eröffnung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in Nur-Sultan ging von Albert Rau aus, der die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, um Unterstützung für dieses Projekt bat.

Wie der Vorsitzende des Kuratoriums in seiner Rede anmerkte, war die Eröffnugn des Kasachisch-Deutschen Zentrums von der Zeit diktiert:

„Dies wird nicht nur einfach ein Zentrum oder ein Bürogebäude sein – es wird ein lebendes Haus voller Menschen sein, die von dem Wunsch erfüllt sind, der deutschen Kultur und den Traditionen teilhaftig zu werden. Hier wird das Büro der republikanischen gesellschaftlichen Organisation der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ angesiedelt sein, die Regionalgesellschaft der Hauptstadt und des Akmolinsker Gebietes werden von hier aus ihre Aktivitäten ausüben, es werden die Treffen des Business-Klubs der Deutschen stattfinden, die mit Sicherheit einen wesentlichen Beitrag zum Auf- und Ausbau der Kontakte im Bereich der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft beider Länder leisten. Kurz gesagt, das Zentrum soll ein Element der Zusammenarbeit zwischen Kasachstan und Deutschland sein. Und seine territoriale Lage in der Hauptstadt der Republik leistet hierfür enorme Unterstützung.“

Es ist symbolisch, dass die Unterzeichnung des Abkommens zur Schaffung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in Nur-Sultan beim ersten offiziellen Besuch des Präsidenten der Republik Kasachstan Kassym-Zhomart Tokajew in Deutschland im Dezember 2019 in Berlin stattfand.

Das Dokument zwischen dem deutschen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ wurde von Dr. Bernd Fabritius und Albert Rau unterzeichnet. Die Gelder für den Kauf und die Renovierung des Gebäudes hat die Bundesregierung bereitgestellt, aber auch unsere Landsleute blieben nicht untätig. Die deutschen Unternehmer waren aktiv an der Umsetzung des Projekts beteiligt und bewiesen damit ihr Engagement für die Interessen und die Entwicklung der Gemeinde.

Die Konsolidierung der deutschen Ethnie Kasachstans

Beide Seiten sehen die Hauptaufgabe des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der umfassenden Unterstützung der deutschen Ethnie der Republik. Und dies umfasst nicht nur die Arbeit im Rahmen des Förderprogramms des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat des Landes, sondern auch die Förderung der kasachisch-deutschen Beziehungen im Wirtschaftsbereich. Auch auf die jüngere Generation werden große Hoffnungen gesetzt. Wichtig sei, so die Teilnehmer des Festakts, dass das Deutsche Haus in der Hauptstadt zum Anziehungspunkt für alle Deutschen, insbesondere für junge Leute, werde. Gerade hier können sie sich umfassend darüber informieren, was im gesellschaftlichen Leben der Ethnie passiert und sie können sich Teil ihrer Kultur und ihrer Muttersprache werden.

Die feierliche Eröffnung wurde unter Einhaltung aller hygienischen und epidemiologischen Standards (obligatorisches Vorhandensein eines Impfpasses oder PCR-Tests) organisiert. Am Eingang bestanden alle Teilnehmer einen COVID-19-Expresstest.

Als Referenz

Heute leben in Kasachstan etwa 180.000 Deutsche, deren Interessen durch die Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ und die Regionalgesellschaften unter der Ägide der Versammlung des Volkes Kasachstans vertreten werden. Die Regionalgesellschaften der Deutschen „Wiedergeburt“, die in engem Kontakt zur Versammlung des Volkes Kasachstans sowie zu den Häusern der Freundschaft der Republik stehen, leisten ihren wesentlichen Beitrag zur Bildung einer geeinten Nation und zur Popularisierung des kasachischen Modells der interethnischen Harmonie. Deutschland ist heute einer der führenden Wirtschaftspartner Kasachstans. Etwa 90 % der Investitionen fließen in den rohstofffernen Sektor der Wirtschaft, etwa 450 deutsche Unternehmen sind im Land tätig. Die Zusammenarbeit erfolgt in Bereichen wie Produktion, Bau, Verkehr, Kommunikation, Landwirtschaft, Logistik. Und die Deutschen der Republik, genauso wie unsere in Deutschland lebenden Landsleute, spielen in diesen Prozessen eine wichtige Rolle.

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XVIII. Konferenz der Kasachisch-Deutschen zwischenstaatlichen Kommission

In Nur-Sultan fand am 10. September 2021 die 18. Konferenz der Kasachisch-Deutschen zwischenstaatlichen Kommission bezüglich der in der Republik Kasachstan lebenden ethnischen Deutschen statt.

Unter dem gemeinsamen Vorsitz des stellvertretenden Außenministers der Republik Kasachstan Erlan Alimbajew und des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Bundestagsabgeordneter Dr. Bernd Fabritius, diskutierten die Teilnehmer über Fragen der Zusammenarbeit im dem Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft und Jugendpolitik, wirtschaftliche Interaktion und Kontakte zur Wirtschaftsförderung, sowie die Vereinfachung des Visaregimes.

Der Abgeordnete der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan und Vorsitzende des Kuratoriums der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“ Albert Rau, der die Kommission zu dem Arbeitstreffen empfing, merkte an, dass die Deutschen der Republik, die einen aktiven Teil der Zivilgesellschaft darstellen, heute nicht nur den Erhalt ihrer nationalen Identität und Sprache anstreben, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung ihres Landes leisten.

Als Ergebnis des Treffens wurde ein gemeinsames Kommuniqué unterzeichnet.

Quelle: mfa.gov.kz

Der neue Partner der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“

Das deutsche Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie die Baden-Württemberg International (BW_i) haben die Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ darüber informiert, dass die BW_i sich dazu entschlossen hat, ihre Tätigkeit als Mittlerorganisation in den Ländern Mittel- und Osteuropas sowie in den Ländern der GUS schrittweise einzustellen.

Weiter lesen „Der neue Partner der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt““

Sommer und Intensivkurse

Im Juli und August hatten die aktiven Teilnehmer der Sprachkurse und Sprachzirkel der Regionalgesellschaft „Wiedergeburt“ Pawlodar die Gelegenheit, während des Besuchs eines Intensivkurses für zwei Wochen vier Stunden täglich ins Sprachmilieau einzutauchen. 4 Intensiv-Kurse wurden in Pawlodar, 4 in den Städten Aksu und Ekibastus und 4 Kurse in den Dörfern Lugansk, Nowotschernojarka, Terenkol, Zhelezhinka durchgeführt, insgesamt 12 Gruppen.

Weiter lesen „Sommer und Intensivkurse“

Belger Gerold Karlowitsch

Der kasachstanische Übersetzer, Schriftsteller und Prosaist, Publizist und Literaturkritiker wurde am 28. Oktober 1934 in Engels geboren. Er starb am 7. Februar 2015. Er war Übersetzer vieler Klassiker der kasachischen Literatur (Majlin, Musrepow, Nurpeisow u. a.)in die russische Sprache, Autor vieler Romane, Erzählungen und literarischer Werke, in deren Zentrum der historische Weg und die aktuelle Situation der Sowjetdeutschen und ihrer nationalen Literatur steht. Er war Preisträger des Präsidentenpreises für Frieden und spirituelle Eintracht (1992). Gerold Belger sprach die kasachische Sprache fließend und arbeitete in der Welt dreier Kulturen – der kasachischen, der russischen und der deutschen.

Lesen Sie mehr unter dem folgenden Link: https://wiedergeburt-kasachstan.de/book/gerold-belger-takaya-vypala-stezya/

Airich Aleksej Awgustowitsch

Der Direktor und Inhaber des Gipsstuckwerks „Dekorgips“ wurde am 13. September 1972 geboren. Er lebt in der Stadt Nur-Sultan (Republik Kasachstan). Es ist Aktivist der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Astana und des Akmolinsker Gebietes, er unterstützt die republikanische deutschen Zeitung „Deutsche Allgemeine Zeitung“, sowie die Veranstaltungen, die von der Gesellschaft und von der Versammlung des Volkes Kasachstans und des Akimates der Stadt Nur-Sultan durchgeführt werden, finanziell.

Er leistete finanzielle Unterstützung bei der Herstellung einer Gedenktafel für Gerold Belger und trägt zum Bau des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Hauptstadt bei. Ihm wurden Ehrenurkunden und Dankesbriefe der Versammlung des Volkes Kasachstans, des städtischen Akimats, sowie der GS und der RG „Wiedergeburt“ überreicht.

Am Vorabend des Unabhängigkeitstages der Republik wurde der Beitrag von Aleksej Ajrich zur Stärkung der nationalen Einheit und der sozialen Harmonie, der konsequente Dienst an den Idealen des Guten und der spirituellen Entwicklung der Gesellschaft mit einem Dankesschreiben der Volksversammlung Kasachstans mit der Unterschrift des Elbasy Nursultan Nasarbajew ausgezeichnet.

Rau Albert Pawlowitsch

Geboren am 01.09.1960 in dem Dorf Walerjanowka im Gebiet Kustanaj. Abgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Reformen und regionale Entwicklung der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan, Vorsitzender des Kuratoriums der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“.

Seine Dienstlaufbahn umfasst die Positionen des Akims der Stadt Lisakowsk, Akim des Gebietes Kostanaj, Akim des Akmolinsker Gebietes, erster Vizeminister für Industrie und neue Technologien, Abgeordneter der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan.

Auszeichnungen: Großes Bundesverdienstkreuz (BRD), die Orden „Dostyk“ 2. Grades, „Barys“ 3. Grades, „Parasat“, „Kenschi danki“ zweiten Grades, die Medaille „Für den Beitrag zur Schaffung der Eurasischen Wirtschaftsunion“ 1. Grades. Auf seine Initiative hin wurde in Nur-Sultan die lutheranische Kirche erbaut. Er setzt sich aktiv für den Erhalt der deutschen Sprache im Bildungssystem ein. Er ist der Initiator des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Stadt Nur-Sultan.

Rudenko (Wyschegorodtsewa) Ekaterina Olegowna

Geboren am 16.10.1994 in Petropawlowsk. Meisterin des Sports der internationalen Klasse, mehrfache Rekordhalterin und Meisterin Kasachstans im Rückenschwimmen, zweimalige Silbermedaillengewinnerin bei den Asienspielen 2014 in Korea, mehrfache Meisterin und Rekordhalterin bei den Erwachsenenspielen Asiens, Teilnehmerin an den Olympischen Spielen in Peking 2008, London 2012 und Rio 2016.

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